Naturparks am Lago Maggiore

Am Lago Maggiore gibt es mehrere Naturparks, die man in den letzten Jahren zu Naherholungsgebieten ausbaute. So k√∂nnen Urlauber entlang der Fl√ľsse per Rad oder zu Fu√ü die Natur genie√üen und an den Uferzonen pausieren. Die meisten Parkanlagen haben gut ausgebaute Wanderwege (mehr zum Thema Wandern am Lago Maggiore) mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. So finden professionelle Kletterer oder Familien den passenden Weg durch den Naturpark.

Der Nationalpark Val Grande
Der Nationalpark Val Grande

Der Val Grande - der größte der Naturparks am Lago Maggiore

Zu den gr√∂√üten Naturparks am Lago Maggiore z√§hlt der Nationalpark Val Grande. Im Hinterland von Verbania am Westufer des Lago Maggiore liegt dieser urw√ľchsige Park. Die ehemals landwirtschaftlichen Fl√§chen werden seit 1967 der Natur √ľberlassen und umfassen insgesamt 15 000 Hektar. Auf dieser riesigen Fl√§che f√ľhren markierte Wanderwege an der vielf√§ltigen Pflanzenwelt vorbei. W√§hrend das Tal aus Kastanien- und Laubw√§ldern besteht, sind die Bergh√§nge mit Buchen bewaldet. Auch die weitl√§ufigen Wiesen und die umliegenden Berge bieten zahlreiche Wanderwege und etliche Aussichtspunkte. In der Ortschaft Cicogna im Pogallotal befindet sich das Besucherzentrum und Touristen k√∂nnen hier an gef√ľhrten Wandertouren teilnehmen.

Die Botanischen Gärten der Villa Taranto

Die Botanischen G√§rten der Villa Taranto in Verbania (Pallanza) sind auch f√ľr Kunstkenner ein lohnendes Reiseziel. Auf verschiedenen Terrassen findet man √ľber 20 000 verschiedene Pflanzenarten. Entlang der zahlreichen Blumenbeete mit Dahlien oder Tulpen f√ľhrt der Blick am Rande der Terrassen immer wieder auf den See hinaus. Die Wege f√ľhren an bunten Rhododendren vorbei und die kleineren Anh√∂hen bieten gute Aussichtspunkte. Im Park findet man auch ein Gew√§chshaus und ein k√ľnstlich angelegtes Tal.

Bergsteiger und Kletterer werden in den Naturparks von Devero und Veglia f√ľndig. In dieser faszinierenden Alpenlandschaft der Region Piemont gibt es Gebirgsketten mit H√∂hen bis zu 3 500 Metern. Hier f√ľhrt der Weg an Gebirgsb√§chen, Fl√ľssen und Alpenseen vorbei und man kann die typische Natur der Alpenlandschaft genie√üen. Auch die Tierwelt ist mit Steinb√∂cken, G√§msen und Adlern sehr vielf√§ltig. Auf den gut ausgeschilderten Wegen k√∂nnen Bergsteiger zu den Gebirgsketten klettern oder Ausfl√ľgler nehmen die einfachen Wanderrouten durch den Park.

Tour durch das Centovalli

F√ľr Ausfl√ľge per Bahn empfiehlt sich eine Tour durch das Centovalli, ein Tessiner Tal kurz vor der italienischen Grenze. Entlang der 2 000 Meter hohen Gebirgsketten f√§hrt die Bahn durch das tief eingeschnittene Tal. Auch der Wildbach Melezza und ein Stausee liegen abseits der Bahnstrecke. Wer zu Fu√ü das Tal durchschreiten m√∂chte, folgt den markierten Wanderwegen.


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