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Die Gemeinden am Lago Maggiore

Die Gemeinden am Lago Maggiore

Die größte Stadt an den Gestaden des Lago Maggiore ist die mehr als 30.000 Einwohner zählende Gemeinde Verbania mit ihren Teilorten Intra und Pallanza am westlichen Ufer des Sees. Wer nach Verbania kommt, sollte sich in jedem Fall die zur Villa Taranto gehörenden Botanischen Gärten ansehen, in denen abertausende heimische und exotische Pflanzenarten gedeihen. Der südlich gelegene Golf von Verbania bedingt, dass in der Stadt ein eigenes, mildes Mikroklima herrscht, von dem auch der ebenfalls am Golf gelegene, noble Urlaubsort Stresa schon seit jeher profitiert. Nicht zuletzt die aus der Belle Époque stammenden Villen und Paläste zeugen davon, dass das Städtchen schon früh zu einem begehrten Reiseziel wurde und das bis heute geblieben ist.

Auch in Stresa existiert mit dem zur Villa Pallavicino gehörenden Zoologischen Garten eine Grünfläche, die einen ausgedehnten Besuch lohnt; in ihr sind steinalte Bäume und jede Menge frei lebende Tiere zu bestaunen. Ein gutes Stückchen südlich von Stresa liegt, bereits in der Provinz Novara, die etwa 15.000 Einwohner zählende Stadt Arona, die im antiken Rom als Militärlager errichtet wurde. Etwas nördlich der Gemeinde befindet sich eine dem Kardinal und damaligen Erzbischof von Mailand, Carlo Borromeo, gewidmete und mit dem Sockel 35 Meter hohe, aus Bronze gegossene Statue, die im Jahr 1624 errichtet wurde. Bis 1886, als die New Yorker Freiheitsstatue eingeweiht wurde, war diese Plastik weltweit die höchste Statue, die von innen begehbar ist.

Am gegenüber liegenden, östlichen Seeufer gibt es jedoch ebenso viele Städte und Gemeinden, die einen Besuch lohnen. Von Laveno Mombello und vor allem vom Gipfel des oberhalb dieser Stadt aufragenden Berges Sasso del Ferro hat man das wohl schönste Panorama auf den Lago Maggiore; bei klarer Sicht reicht der Blick sogar bis zum Gipfel des Monte Rosa, zweithöchster Alpenberg und immerhin etwa 60 km westlich gelegen. Etwas südlich von Laveno gibt es das Eremitenkloster Santa Catarina del Sasso zu bewundern, das heute ein Wallfahrtsort für Pilger ist.

Einige Kilometer im Norden von Laveno Mombello liegt Luino, mit 15.000 Einwohnern eine der größeren Städte am See. Die auch bereits zur Römerzeit gegründete Gemeinde war im Mittelalter Jahrhunderte lang das Streitobjekt, um das sich verschiedene Herrscher zankten. Heute ist Luino als Marktort über die Region hinaus bekannt, jeden Mittwoch kommen tausende Händler und Besucher in die Stadt. Einige Kilometer weiter im Norden laden im Hinterland des romantischen Orts Maccagno tiefe Wälder und Täler zu ausgiebigen Wanderungen ein, durch die Nähe zur Schweiz war diese Region früher ein beliebtes Versteck von Banditen, die Waren über die Grenze schmuggelten. Heute ist die Gegend, wie der gesamte Lago Maggiore und die ihn umgebenden Städte und Gemeinden, einfach nur ein Quell der Erholung.

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