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Lesa

Lesa: Herrlich unverfälscht und wohltuend ruhig

Am Südwestufer, kurz bevor sich der Lago Maggiore bei Meina endgültig nach Süden hin verjüngt, liegt, direkt gegenüber von Ispra, das herrliche Lesa mit seinen etwa 2.300 Einwohnern. Trotz der geschützten Lage in einer kleinen Bucht ist das Städtchen, im Gegensatz zu den umliegenden Gemeinden, nicht schon vor 100 und mehr Jahren von Touristen aus ganz Europa besucht worden, und das ist im Prinzip bis heute so geblieben. Lesa ist ein ruhiger, sympathischer Ort, der aufgrund seiner Unverfälschtheit die typische Atmosphäre eines oberitalienischen Dorfs behalten hat, und nur hier und dort zeugen alte Herrenhäuser davon, dass sich in früheren Zeiten vereinzelt vermögende Menschen in Lesa ein Urlaubsdomizil errichtet haben. Zudem muss man wissen, dass Lesa in früheren Jahrhunderten der Sitz der Mailänder Bischofsgerichte war, an Geld hat es der Gemeinde also nie gefehlt.

Der gut erhaltene Ortskern mit seinen schmalen Gässchen und Laubengängen ist in hervorragendem Zustand, ein nahezu mediterranes Flair herrscht hier. Und das nicht zuletzt aufgrund der vielen netten Bars und Restaurants, in denen man die regionale Küche nicht nur genießen sollte – sondern muss. Das Ufer des Lago Maggiore wird in Lesa gesäumt von fantastischen Bogengängen, die den Blick auf den See und die dahinter liegenden Berge gleich noch einmal herrlicher wirken lassen. Von dieser Atmosphäre fühlte sich Mitte des 19. Jahrhunderts wohl auch der bekannte Romancier Alessandro Manzoni („Die Verlobten“), der seine Sommer mehr als 20 Jahre lang am Lago Maggiore verbracht hat und sich hier wohl die notwendige Inspiration holte, angezogen. Er wohnte damals in der Villa Stampa, und genau dort wird heute ein kleines Museum betrieben, das sich dem Leben und Werk des Schriftstellers widmet.

In Lesa und der Region existieren viele Möglichkeiten, die Freizeit auch mit Bewegung zu verbringen; so sind hier etwa vielerlei Arten Wassersport ebenso möglich wie Wandern, Mountainbiken oder eine Runde Golf. Die durch die Lage von Lesa entstandene Anbindung an den im Westen liegenden Naturpark Val Grande sollten all jene Besucher unbedingt ausnutzen, die sich gern an der frischen Luft bewegen und eine artenreiche Naturlandschaft lieben. Im Val Grande sind Flora und Fauna zu großen Teilen unberührt und konnten sich so geschützt vor dem Zugriff des Menschen ungestört entwickeln. Auch landschaftlich ist das Tal einzigartig, es wird geprägt von hohen Bergen und zahlreichen, tief hinunter reichenden Schluchten und Einschnitten. Lesa und Umgebung – ein toller Ort und eine tolle Region für einen ruhigen und unverfälschten Urlaub an den Gestaden des Lago Maggiore.

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