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Verbania

Verbania: Zeitlose Schönheit am Lago Maggiore

Eigentlich ist Verbania eine noch recht junge Stadt. Erst Ende der 30er Jahre ging aus dem Zusammenschluss der Orte Pallanza und Intra Verbania hervor. Später kamen weitere Teilorte hinzu. Derzeit leben um die 35.000 Menschen in Verbania, das mittlerweile die Provinzhauptstadt des piemontesischen Teils des Lago Maggiore ist. Der Ortsname bezieht sich auf den antiken Namen des Sees, dem lacus Verbanus. Die Fondotoce-Ebene mit dem Mündungsgebiet des Flüsschens Toce gehört dabei auch zum Einzugsgebiet der Stadt. Besonders der Boden von Verbania ist für Kulturpflanzen sowie alle wild wachsenden Pflanzenarten hervorragend geeignet. Gräser, Rhododendren und Kamelien wachsen hier in Hülle und Fülle und machen Verbania im Frühling und Sommer zu einem wahren Blütenmeer.

Zahlreiche Sehenswürdigkeiten bieten sich dem Betrachter in Verbania dar. So ist etwa das 1990 ins Leben gerufene und 365 Hektar große Naturschutzgebiet einen Besuch wert. Es befindet sich im Fondo Toce, der auf piemontesischem Gebiet liegt. Die Feuchtgebiete um den Toce und dessen Mündungsbereich sind besonders fruchtbar, was sich in der extremen Vielseitigkeit der dort anzutreffenden Flora und Fauna ausdrückt. Seit der Industrialisierung ist das Gebiet um Verbania jedoch auch zu einem Wirtschaftszentrum am Lago Maggiore geworden. Vor allem die Textil- und Metallwerkzeugindustrie hat sich um Verbania angesiedelt, zahlreiche Fabriken dieser Branche haben sich hier niedergelassen. Die wichtigsten Ortsteile von Verbania sind Intra und Pallanza, die durch einen sehr breit gefächerten Park voneinander getrennt sind. Intra ist zu einem Mittelpunkt des Handels geworden, was diese Fraktion zu einem von Touristen wie auch Einheimischen stark frequentierten Ort gemacht hat.

In den Hügeln von Verbania, teils 800 Meter oberhalb des Seespiegels gelegen, existieren zahlreiche malerische Dörfer mit einem Klima, das sich von jenem unten am Seeufer schon deutlich unterscheidet. Aufgrund dieser vielseitigen klimatischen Zonen ist die Region um Verbania zu einem wichtigen Erholungsort geworden, den wohlhabende Mailänder Familien schon in früheren Jahrhunderten für sich entdeckt haben.

Ein kleines, aber sehr attraktives Skigebiet befindet sich in der Nähe von Premeno, einem der erwähnten Bergdörfer in der Umgebung, was die Region auch für Besucher interessant macht, die gern Wintersport betreiben. Das Faszinierende an Verbania und seiner Umgebung ist der Umstand, dass sich Urlauber hier zu jeder Jahreszeit an der frischen Luft aufhalten können. Im Winter locken schöne Skipisten, im Sommer die herrlichen Strände des Lago Maggiore, und im Frühjahr wie im Herbst können ausgedehnte Wanderungen und Radtouren um Verbania oder im Hinterland unternommen werden. Welche Outdoor-Aktivitäten Sie auch bevorzugen – immer halten Sie sich dabei in einer atemberaubenden, zeitlos schönen Landschaft auf, in der man die Seele baumeln lassen kann.

Man kann also kurzum festhalten, dass man das Mittelmeerparadies mitten in Europa finden kann:
Um Mittelmeer-Feeling und 30° C im September zu erleben, muss man nicht unbedingt bis nach Ägypten oder Tunesien fliegen. Stattdessen kann man sogar mit dem Auto reisen und einen wunderschönen Urlaub am Lago Maggiore erleben. Rund um den See, der in Italien und der Schweiz liegt, gibt es viele Sehenswürdigkeiten. So muss man auf alle Fälle die drei Borromäischen Inseln besuchen, die das Herzstück des Sees bilden. Sie bieten neben botanischen Gärten das berühmte Palazzo Borromeo. Weiterhin kann man eine alte Raubritterburg, das Castelli di Cannero, besuchen. Eine weitere bedeutende Sehenswürdigkeit ist die Basilika, welche auf der Insel S. Giulio steht und als Zentrum der Christianisierung gilt.

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